Los gings um 10:30 von der Karl-Höher-Straße aus Richtung Bahn. Vom Bahnhof Deutz dann nach Rösrath-Stümpen. Nach einem 20 Minuten Fußmarsch und einem Zaun, der uns vom Rasthof Königsforst-West trennte ging es los. Nach etwa 30 Minuten rumstehn haben wir uns endlich überwunden jemanden zu fragen, und siehe da direkt die zweiten die wir ansprachen sagte “Wir gehn eben was essen und dann nehmen wir euch mit.” (Zwei Österreicher). Nach etwa 10 Minuten waren die beiden Herren wieder da. Kurz eingeladen und los gings um etwa 13:30.

Wow das erste mal Trampen was für ein Gefühl bei völlig fremden im Privatwagen zu sitzen. Naja aber nach 30 Minuten und genau 51,6 km später (googlemaps rockt) waren wir um 14 Uhr auch schon wieder aus dem Wagen draußen und standen an der Raststätte Fernthal (50.6189, 7.43225) . Dort überraschte uns leider ein fieser Schauer und wir konnten uns nicht wirklich darum kümmern von dort weg zu kommen, als Ziel hatten wir uns eigentlich gesetzt bis nach Limburg zu kommen. Aber so sollte es nicht sein.

Den ersten den wir um 15 Uhr direkt am Auto an der Tanke ansprachen war trotz deutschem Kennzeichen ein Tscheche der uns aber bereitwillig mitnahm; Richtung Limburg … erstmal. Auf der Fahrt stellte sich dann heraus, dass er Beruflich sehr viel in der Weltgeschichte herum reist und schon selbst durch diverse Länder Europas getrampt ist. Er gab uns auch wertvolle Tipps in sachen Trampen, dass das schwerste am Trampen eigentlich das aus der Stadt zur Autobahn (bzw. zu einer Raststätte) und von der Autobahn zur Stadt ist. Er schlug uns auch vor, dass wir mit ihm bis nach Prag fahren könnten und wenn wir wollten sogar in seinem Apartment übernachten könnten. Wir mussten allerdings dankend ablehenen, da wir uns für den ersten Tag erstmal in Deutschland aufhalten wollten und nicht wussten wie wir von dort wieder wegkommen sollten. Obwohl er auch meinte, dass er uns wieder mit zurück nehmen würde.

Raus ließ er uns dann an der Raststätte Aurach (49.5792, 10.9292) , wo wir dann recht verloren rumstanden, da dort wirklich nichts los war.

Nach etwa einer Stunde, und einem Herrn der uns nur sagte wir sollen (, da wir ja aus der Stadt der kleinen Biere kommen würden) aufjedenfall zum Volksfest in Erlangen aufm Berg sprachen wir allerdings einen Herrn an, von dem ich zumindest nie gedacht hätte das er uns mitnimmt und er meinte er müsse zwar nicht nach Nürnberg rein würde für uns allerdings einen Umwegmachen und uns an einer U-Bahn station rauslassen. Gesagt getan.

An dieser Stelle einmal vielen Dank für diese freundliche Geste!

Wir erfuhren von ihm, das er selbst schon in seiner Jugend getrampt ist und gehn davon aus, das er uns auch aus diesem Grunde zu einer U-Bahnstation fuhr.

Nachdem wir nach einer kurzen Bahnfahrt dann am Hauptbahnhof ankamen und uns um eine Unterkunft kümmern mussten, kam der erste Schock! Die Jugendherrberge (JH) Nürnberg hatte keine Betten mehr frei. In Erlangen reservierten wir daher ohne zu wissen wie wir dorthin kommen sollten zwei Betten in der dortigen JH. Erik schlug dann vor mal bei einer entfernt Bekannten (Gitta) anzurufen und zu fragen ob wir dort (in Fürth) übernachten könnten (es war in zwischen 18 Uhr). Und siehe da, obwohl sie uns beide nie gesehen hatte stellte sie uns ohne zu zögern ihr Wohnzimmer zur Verfügung (wir erreichten ihr Haus um 21:30). Und damit nicht genug, sie gab uns dann heute morgen auch noch ein sehr sehr großzügiges Frühstück aus. Vielen herzlichen Dank dafür!

also bis dann bis dann

Tobi